Rupert Hofmann

… wurde geboren in Waldberg/Unterfranken und begann mit dem Trompetenspiel im Alter von acht Jahren im heimatlichen Musikverein. Nach dem Abitur ließ er sich zum professionellen Musiker ausbilden, wobei er unterschiedliche Stationen durchlief (Berufsfachschule für Musik in Bad Königshofen, Musikhochschule Mainz und diverse Meisterkurse bei renommierten Trompetern).

Die endgültige künstlerische Prägung erfuhr er allerdings durch eine Begegnung mit Günther Beetz und in den sich daran anschließenden Aufbaustudien im Rahmen eines Kontaktstudiums an der Musikhochschule in Mannheim.

Der Allroundkünstler ist in allen Bereichen der Musik zu Hause und widmet sich den unterschiedlichsten Genres mit der gleichen Hingabe.

In der klassischen Musik hat er sich als Interpret der anspruchsvollen Trompetenpartien in den Werken J. S. Bachs einen Namen gemacht, in Solorecitals glänzte er mit ungewöhnlichen Programmfolgen, nicht nur hinsichtlich der Werkauswahl sondern auch der extremen Belastung für den Solisten; darüber hinaus beeindruckte er sein Publikum häufig mit virtuosen Stücken wie dem „Karneval von Venedig“ oder dem „Hummelflug“.

Als Jazzmusiker tritt er regelmäßig mit Stücken des legendären High-Note-Trompeters Maynard Ferguson auf.

Konzertreisen als Trompeter und/oder Ensembleleiter führten ihn durch ganz Deutschland und in verschiedene europäische Nachbarländer. Zentrum seiner künstlerischen Tätigkeit stellt allerdings das Rhein-Main-Gebiet dar, weshalb er bereits seit 1996 in Bad Kreuznach lebt.

In jüngster Vergangenheit erweiterte er sein künstlerisches Spektrum durch den Einsatz des Alphorns, hierbei direkt in der äußerst seltenen Kombination mit Big Band. Da derzeitig kaum Literatur für diese Besetzung existiert, gewinnt das Komponieren und Arrangieren eine immer größere Bedeutung für ihn.

Seit 2004 unterrichtet Rupert Hofmann auch am Stefan-George-Gymnasium in Bingen.